Organisiert von Werner Stoll
SAM 1605 1

Ein ausdauerbetonter Wander-Ausflug in das Silvretta-Gebiet im Montafon, unternahmen ein knappes Dutzend LC-Männer, indem sie dem Tourenvorschlag von Werner Stoll folgten, der wie bereits in den vergangenen Jahren, eine 3-Tägige Hüttentour vorbereitet hatte. Auf die gemeinsame Tour begaben sich Werner Stoll, Wolfgang Haug, Willi Rath, Richard Claus, Thomas Maier, Roland Hamm, Jörg Franzke, Rolf Wasem, Achim Brenner und Edgar Hirth.
Am Samstag früh war man bereits um 9:30 Uhr nach 3-stündiger Fahrt auf dem Parkplatz des Vermuntstausees an der Silvretta-Hochalpenstraße beim angekommen. Vor dem Aufstieg hatte Jörg Franzke noch zu einem opulenten Frühstück eingeladen, dass am geöffneten Kofferraum eingenommen wurde. Derart gestärkt begann der 3 -stündige Aufstieg zum Hochmaderer (2823 m) einer Zwischenetappe vor dem Tagesziel, der Tübinger Hütte. Bei Ankunft auf dem Hochmaderer Joch, machte sich ein Teil der Gruppe ohne Gepäck auf den Weg zum Gipfel, der Rest nutzte die Gelegenheit zu einer ausgedehnten Rast, bevor man sich auf den weiteren Weg zur Hütte machte. Ein rasch aufziehendes Gewitter begleitete die Gruppe dann noch die letzte Etappe, so dass wir etwas durchfeuchtet auf der Tübinger Hütte ankamen. Die einladende Freiterrasse konnte an diesem Nachmittag allerdings nicht mehr genutzt werden. Um so gemütlicher, nach kurzer Erfrischung und Bezug der Nachtquartiere, das Abendessen mit Dämmerschoppen in der Hütte.
Am nächsten Morgen war dann die umgebende Bergkulisse bei wolkenlosem Himmel zu bestaunen. Da weitere Gewitter angesagt waren, gab es bereits um 7:00 Uhr Frühstück um gegen 8:00 Uhr abmarschbereit zu sein. Nach etwa 20 min Gehzeit, am ersten Wegzeiger angekommen mussten wir feststellen, dass wir bereits an der Hütte die falschen Route eingeschlagen haben, so dass wir die Strecke zurück gehen mussten, ein kleiner Ausflug in die Umgebung. Die geplante Route führte über das westliche Plattenjoch, vorbei am Plattengletscher und Kromergletscher, wurde bereits am frühen Nachmittag das zweite Etappenziel, die Saarbrücker Hütte erreicht, so dass der kleine Ausflug am Morgen nicht zu Buche schlug. Das Gewitter blieb aus und man konnte sich noch bis in die Abendstunden auf der sonnigen Terrasse aufhalten und die umgebende Gebirgskulisse bestaunen, was wir auch ausgiebig nutzten.
Die dritte Tagesetappe bestand lediglich noch aus einem erholsamen, knapp zweistündiger Abstieg in der Morgenfrische, zum Parkplatz am Vermuntstausee.
Auf der Heimfahrt wurde am Bodensee noch ein Zwischenstopp zu einem gemeinsamen Abschlussessen beim „Italiener“ eingerichtet, bevor man sich zur weiteren Rückfahrt verabschiedete.
Dem Organisator Werner Stoll gebührt noch unser aller Dank, für die Organisation eines gelungenen und geselligen Wanderwochenendes.





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