LC Ausfahrt S Lorenzo

Auch unter Einhaltung der geforderten Corona-Hygiene Regeln war es dennoch gelungen, mit 25 LCW-Teilnehmern eine mehrtägige Busreise ins beeindruckende Trentino zu erleben.


Den Anlass dazu gab die Begebenheit, dass es in diesem Jahr in Folge 25 Jahre LCW- Wanderausflüge zu verzeichnen gab, so dass das allgemeine Bestreben entstand, mal wieder ein besonderes Ziel anzusteuern und eine mehrtägige Ausfahrt zu planen. Die Besonderheit des Ziels war den meisten der Teilnehmer noch in guter Erinnerung, denn man hatte sich wiederholt für San Lorenzo im Trentino entschieden, der Heimat von Vereinskamerad Noris Rigotti, wo man bereits mehrfach in der Vergangenheit ausgedehnte Wanderungen in den Brenta Dolomiten unternommen und auch jeweils mit einer Abordnung am legendären Berglauf im Val D’Ambiez teilgenommen hat, der inzwischen nicht mehr ausgerichtet wird. Der Ablauf der beiden Tage wurde von Steffi und Noris Rigotti abwechslungsreich und präzise geplant, gleich nach der Anreise wurde zur Einstimmung, auf deren imposanten Anwesen am Bergrücken von S. Lorenzo ein opulenter Empfang gestaltet, von wo ein atemberaubender Ausblick über die südliche Brenta bis in die Region Venetien, unweit von Riva de Garda geboten wurde. 
Am ersten Tag stand eine Fahrt in das Wander- und Wintersportdomizil Andalo auf dem Programm, mit einer Fahrt mit den Bergbahnen auf die Paganella. Einem kurzen Gipfelaufenthalt mit Ausblick ins Etschtal, schloss sich eine Wanderung an über die „Bait de Germano“ zur Mittagsrast und weiter zur Mittelstation der Bahn, die uns am Nachmittag wieder ins Tal nach Andalo zurückbrachte. An den Abenden wurde die Gruppe mit den Köstlichkeiten aus der legendären „Trentiner Küche“ verwöhnt. 
Als Kontrastprogramm war am nächsten Tag eine Ausfahrt nach Malcesine am nahegelegenen Gardasee geplant, was bei der Abfahrt über die Serpentinen der steilen Berghänge des Trentino bis hinunter nach Riva del Garda, vor allem dem Busfahrer sein ganzes Können abverlangte. Der Tag am Gardasee stand zur freien Verfügung, der dann je nach Bedarf, zum Bummeln, Wandern oder einer Schifffahrt genutzt wurde. Auf dem Rückweg wurde noch ein Weingut tangiert, in dessen paradiesischen Wein- und Krräutergarten eine kleine Weinprobe vorgesehen war, wobei auch die regionale Dessertwein-Spezialität „Vinsanto“ verkostet werden durfte. Am Abend konnten dann noch in geselliger Runde die imposanten Eindrücke und Erlebnisse der letzten Tage verarbeitet werden und schon musste man wieder an die tagfüllende Rückreise denken, die für den nächsten Tag bevorstand. Auch unter den besonderen Hygiene- und Abstandsregeln auf der Reise und vor Ort, war es dennoch möglich, die Besonderheiten und Annehmlichkeiten einer solchen Reise zu genießen.



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