Am Freitag.12.07. brach eine Gruppe von LC-Wanderern zur obligatorischen 3-Tages-Wanderung auf, die von Werner Stoll organisiert, in diesem Jahr ins österreichische Verwall-Gebiet führte. Wie dem Outfit auf den u.st Bildern zu sehen, waren rein wettertechnisch 4 Jahreszeiten an einem Wochenende zu erleben.

Bergwanderung IV.l.  Hermann Strein, Edgar Hirth, Noris Rigotti, Wolfgang Haug, Werner Stoll, Roland Hamm

Bergwanderung II

Die Wettervorhersagen ließen nichts gutes ahnen, was sich am Anreisetag dann auch bestätigt hatte. Die Anfahrt über den Bodensee, Lindau und Bregenz nach Stuben a. Arlberg verlief noch relativ trocken, doch kaum angekommen und zum Aufbruch gerüstet, öffnete der Himmel seine Schleusen, so dass der bevorstehende Aufstieg zur Kaltenberger Hütte (2089 m) einem Funktionstest der Regenausrüstung dienen konnte. Nach Ankunft auf der Hütte musste zunächst der Trockenraum bestückt werden, auf den geplanten Gipfelsturm auf die Maoriköpfe (2529 m) wurde großzügig verzichtet, war man doch froh, die Hütte erreicht zu haben und wieder in trockenen Tüchern zu sein, wenn es auch noch relativ früh am Tag war, zumal sich Regen und Wind noch weiter verschärft hatten.

Nach einer stürmischen Gewitternacht stand als nächstes Etappenziel die Konstanzer Hütte bevor, zu der man in einer 6-7 stündigen Tour über die Krachenspitze (2686 m) - Kaltenbergsee - Gstansjoch (2573 m) und am Ende mit einem ausgedehnten Abstieg auf nur noch 1708 m gelangte. Man musste am Morgen in feuchten Schuhen und Klamotten aufbrechen, da der Trockenraum angeblich wegen Stromausfall seiner Funktion nicht gerecht werden konnte. Doch der Regen blieb glücklicherweise an diesem Tag aus, allerdings machten winterliche Verhältnisse mit Altschneefeldern und teilweise frisch verschneite Wege das Vorankommen etwas beschwerlich. Zur Belohnung zeigte sich bei der Ankunft auf der Konstanzer Hütte die Sonne und man durfte das erste „Radler“ im Biergarten vor der Hütte genießen, bevor die sehr komfortabel ausgestattete Konstanzer Hütte, in Beschlag genommen wurde. Die Bezeichnung "Warmduscher" lies man sich dabei gerne gefallen.

Am Sonntag Morgen hatte der Himmel dann die Sonne völlig freigegeben, so dass die Regenkleidung im Rucksack bleiben und der 2- Stündige Abstieg über die Rosanna-Schlucht nach St. Anton im sommerlichen „Outfit“ angegangen werden konnte.
Pünktlich wie ein Uhrwerk an der Bushaltestelle in St.Anton eingetroffen, erreichte man ohne lange Wartezeit den Postbus zu den Fahrzeugen zurück nach Stuben. Nach einer letzten Rast in der Sonne, nahe dem Parkplatz, und dem Verzehr des restlichen Rucksack-Proviants, wurde die Heimreise angetreten.

Der Gesamteindruck dieses Wanderwochenendes war zwar von allen Wettern begleitet und wie immer auch etwas anstrengend, doch überwiegend wieder ein abwechslungs- und erlebnisreiches Ereignis in geselliger Runde. 

Besonderen Dank gilt dem Organisator Werner Stoll, für die vorbildliche Vorbereitung, Tourenplanung und Reservierung der Hütten.

Im kommenden Jahr steht die 25. Ausfahrt unter dem LCW, zu solchen 3-tägigen Bergwanderungen an, wozu man sich etwas besonderes einfallen lassen möchte, wie dem allgemeinen Tenor der Gruppe zu entnehmen war….Lassen wir uns überraschen!!!



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